selbstreflektion#

soeben diskutierte ich mit einem von mir sehr geachteten blogger, welcher kritisch anmerkte, dass ihm die stille auf diesem blog eigentlich sehr missfaellt. eine kurze, alkohol und MannDeineMutterAlter geschwaengerte, analyse der situation eroeffnete die sicht auf die dinge.
facebook benutze ich!
ich benutze es, wie einen glitzischwamm im verkeimten waschbecken.
wie die abgegriffene klinke der toilette im mensagebaeude.
quasi wie eine hure.
ruege! hure, was ist da los?
es ist offensichtlich. statt wie die new-yorker-i-love-fixi-ich-bin-fresh-szene, auf twitter zu verfallen, BEnutze ich facebook.
wer das liest ist klar, und dadurch auch fuer wen es gedacht ist.
ich erreiche damit nicht ihn, da er facebook verweigert. aber fuer mich ist die entwicklung ok.
mein publikum, welches ich immer geschaetzt habe ist reduziert auf die, welche ich zulasse, und welche bereit sind webzweipunktnull zu akzeptieren.
der rest kritisiert wahrscheinlich auch modernen fussball, ohne mir zu erklaeren was das ist.
im hintergrund hoere ich begriffe wie „linksfaschisten“ aber wiener rap ist echt nicht ohne!
also lasst euch darauf ein.
fuer diejenigen die hier warten, zucker hab ich, aber teile nur in dem vortschritt!


2 Antworten auf “selbstreflektion#”


  1. 1 broeckelhaus 11. August 2010 um 13:50 Uhr

    Es steht natürlich jedem frei Facebook zu benutzen und in einer anonymisierten Form gibt es daran im Individualfall nichts auszusetzen, andersherum muss allerdings auch jedem zugestanden werden diese Plattform aus Prinzip zu verweigern, da sie mehrheitlich als eine Darstellungsbühne uninteressanter Sozialnetzwerkler benutzt wird, die ihr Leben, sowie ihre Daten auf dem sprichwörtlichen silbernen Tablett servieren. Das störte schon bei StudiVZ und setzt sich mit welcher Intensität auch immer auf Facebook fort.

    Es stellt sich die Frage, ob es nicht möglich ist Facebook und Blog parallel zu betreiben, was durch diesen Blogartikel ja quasi ein Wiedereinstieg bedeuten könnte. Wenn nicht ist es schade, aber nun auch nicht zu ändern. Noch fühle ich mich in meiner Verweigerung der Facebook – Plattform pudelwohl, vielleicht ändert sich das irgendwann, ich denke aber nicht.

  2. 2 Administrator 30. August 2010 um 8:22 Uhr

    natuerlich steht das jedem frei.
    aber irgendwie ist das auch die zukunft. glaube ich.

Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert.