neue welten

ganz entgegen meines ueblichen verbreitungsgebietes war ich die letzte woche im berchtesgadener land. die alpen habe ich schon ein paar mal gesehen, aber immer lag schnee darauf. diesmal ohne, und ich war ueberrascht wie schoen das ist. gut, es kommt noch wissenschaftliches interesse hinzu, aber die haben da echt noch nichts von klimawandel, wirtschaftskrise oder aktion „top kill“ gehoert.
in folgendem szenario kam ich zu dieser erkenntnis: eine almwiese die in tausend farben blueht und eingerahmt von bergen unter blauem himmel bei schoensten sonnenschein liegt, wird bevoelkert von 4 kuehen, einem lamm und 5 huehnern. zentraler punkt ist die almhuette, die selbst der landschaftspostkartenmaler adolf schicklgruber, der nur ein paar kilometer weiter mal einen landsitz unterhalten hat, nicht schoener haette hinein zeichnen koennen.
solch eine kuh muesste man sein! den ganzen tag im teutonischen traumidyll stehen und die geilsten gebirgsgraeser fressen, wobei die einzigen geraeusche die lebenszeichen der anderen 3 neben dir sind. aber was denkt die kuh darueber? wuerde sie, wenn sie davon wuesste vielleicht auch am liebsten mal nach new york reisen?
und ganz nebenbei sind wir sieger des eurvision songcontests. geil! jetzt bin ich schon papst, fussballweltmeister der herzen und gewinner von diesem wettbewerb dessen existenz mir so schleierhaft ist wie die von sandy meyer-w├Âlden.