holterdipolter

was ist nur geschehen? was ist nur passiert? tot? knast? oder doch zwangsheirat? diese oder so aehnliche fragen duerfte sich der gelegentliche besucher dieses blogs, und quasi fan meiner geistigen erguesse |oder interessiert ihr euch wirklich nur fuer fussball|, gestellt haben als er in den letzten wochen – wieso so bescheiden – MONATEN sich hier her verklickte. an der ein oder anderen situation war ich wohl mal naeher und mal ferner dran aber gemeistert hab ich sie alle.
nun stellt sich mir die frage ob ich die zeit nicht aufarbeiten sollte und alle im dunkeln lasse, oder doch in zeitraffer geschehenes wiedergebe.
letzter stand das spiel gegen wolfsburg. ok, ich bleibe realistisch, inzwischen backe ich kleinere broetchen. sah ich doch das debakel des 17. spieltages, und verbrachte ich weihnachtliche tage in der isolationshaft bei meinen eltern, der ich schnellst moeglich entfloh um auf die auf der wohl grandiosesten party des jahres 2009, der bumbumtschk im wunderschoenen bremen, zu fahren. silvester in leipzig, immer eine gute idee, aber auch nicht mehr das was es einmal war. um dann endlich wieder in den ligabetrieb zu gehen und zum rueckrundenauftakt mit nach frankfurt zu fahren. sportliches endergebnis.
an dieser stelle moechte ich einen kleinen ausflug in meine gefuehlswelt gewehren. was wurde ich nicht schon belaechelt und beschimpft, aufgrund meiner so sponatenen aber ueberzeugten begeisterung zum sv werder bremen. doch dabei ist es nur die logische konsequenz! am besten und auch ganz naheliegend zu vergleichen mit der weser. alles entspringt in kleinen quellen. bei ihr in einer vielzahl, aber allem voran wohl fulda und werra. diese beiden wohl eher unbedeutenden stroeme in den ligen der fluesse, sind quasi auf den leib meiner fusballerischen vorgeschichte geschneidert. wobei der eine verdreckter ist als der andere. beide mal bestaunt, aber nie ins herz geschlossen. bis es sich dann ergab, quasi fast in goettingen, dass alles miteinander zusammentraf und es mich umkam wie ein kuss. es fuehrte mich durch die gegend hin und her und von allen seiten stroemte mehr und mehr in mich hinein und an mich heran. bis zu dem punkt wo die weser einen groszen bogen macht. und so kam zusammen was zusammen gehoert. heute sitze ich nun hier und muss sagen, ach sv werder, was hast du mich nur verzaubert. und so bin ich bei dir wie die weser.