Archiv für November 2009

fernweh#

Soeben las ich einen Bericht eines guten Freundes der seit mehreren Jahren in Canada lebt, und im Moment auf einem Roadtrip durch das Land ist.
Wenn ich so was lese bekomm ich immer Fernweh und Pipi in den Augen. Rumfahren, Boarden gehen, Biken und vor allem meinen groszen Traum, das Leben eines Cowboys fuehren.

Langsam aber sicher koennte die grosze Revolution mal kommen, nach der ich nichts anderes mehr machen muss.
Ich wuensche dir weiterhin viel Spass, und falls sich auf diesen Artikel hin irgendein Sponsor bei mir meldet und mich finanziert, komme ich sofort zu dir.

re enemenemu:

Gute Idee! Prompt erledigt. Freitag Abend fand ich mich mal wieder bei den lieben Freunden aus Bremen ein. Das alles nur groszartig enden konnte war irgendwie klar. Nach gemuetlichem Einpegeln fuhren wir zur Autobahn, wo wir vom Bus abgeholt wurden. Frohen Mutes stiegen wir in den Bus auf der Suche nach Eskalation mussten aber feststellen, dass dies der Schlafbus war. 5 Minuten traf spaeter traf man aber auf den zweiten Bus konnte umsteigen und die Nacht durchfeiern.
Alles spitze, alles super!
Die Busfahrer kam dann auch noch auf Ihre Kosten um die Moralkeule das erste mal zu schwingen. Die wurden sie aber auch nicht wieder los.
Vormittags kam wir in Freiburg an und schlenderten durch die Stadt. Schon schoen, aber nicht so schoen wie ich gedacht haette.
Am Stadion konnte auch relativ zuegig die Kartenfrage geklaert werden, wodurch ich Eintritt zu dem torreichsten Spiel meines Lebens erhielt, was ich zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht ahnte.
Die erste Halbzeit erschien mir, in einer der baulich beschissensten Kurven, nicht so aufregend wie heute in der Zusammenfassung.
Wobei aber klar war, dass mehr als 0:1 bis hierher drin gewesen waere.
Doch die zweite Halbzeit hatte noch einiges auf Lager. Treffer um Treffer wurde alles noch unglaublicher. Kaum vom Zaun runter auch schon wieder rauf. Und immer und immer wieder Werder schiesst und trifft. Beim 6:0 waren dann endgueltig alle Daemme gebrochen!
Vom Support her war die erste Halbzeit gut, die zweite einfach nur noch ueberschwaenglich und richtig geil!
Nach dem Spiel kam auch noch Tim Wiese auf den Zaun um eins mit uns zu singen! Wiese I <3 U!!11elf
Auch Thomas Schaaf kam spaeter noch vorbei!
Der Rueckweg vom Stadion zu den Bussen, begleitet von den Bullen die nicht verstanden wieso und wo wir hingehen, aber auch keine Anstalten machten da was dagegen zu haben. Die Rueckfahrt war von anfaenglicher Erschoepfung nimmersatten Partypeoples gepraegt. Irgendwann erreichte mein Koerper dann doch das Koma und fand ein paar Stunden Schlaf. Am Ende! Wie immer richtig geil und vielen Dank fuer alles.
Ostituierte con noi!

iydrums

worst case#

die haende schmerzen. an zugreifen ist nicht mehr zu denken. die haut aehnelt bis zu den handgelenken einem faltengebirge. eines dem man vor schrecken und bewunderung beachtung entgegenbringt. falten ueber falten formen ein relief, welches in bleichen nahezu totwirkenden schluchten, den modernden geruch von finsteren nachkriegskellern verstroemt. der traeger dieser heande sieht sein spiegelbild. er erstarrt. was er sieht ist nicht er selbst. er sieht die leblose huelle eines menschen der nichts mehr zu verlieren hat. er verliert sich in diesem anblick. er verliert den glanz seiner augen wie er auch die obersten hautschichten seiner haende verliert. was trieb ihn dazu so weit zu gehen. wieso gibt er sich selbst so hin. er wirkt muede, aber ist das alles. wieso kann er sich nicht mehr aufrichten. er denkt darueber nach was er geleistet hat. ob es sich gelohnt hat. das schinden, das schleppen, die immer wiederkehrenden bewegungen mit denen er eins geworden ist. noch immer starrt er wie gebannt gerade aus. aus, genau das ist es. es ist vorbei. es ist ueberstanden. aber wofuer. wird ihm gedankt werden? das ist ihm nicht wichtig. wird er selbst gestaerkt daraus hervorgehen. das ist ihm nicht wichtig. vielmehr sieht er die perspektivlosigkeit. das ultimative, unumgehbare wiedereintreten all der stunden die ihn optisch jahrzehnte altern lieszen.
es wird still. eine stille die alles einnimmt. nichts ist mehr zu hoeren. selbst sein puls scheint erstarrt zu sein.
er greift nach einem verschwommenen gegenstand. seine bewegung ist schlaff und wirkt gehemmt. ein leises klacken durchdringt die ruhe. er schlieszt seine augen, und eine minimale bewegung ist zu erkennen. der raum in dem er sitzt wirkt unwirklich. es passt einfach nicht. er gehoert hier nicht her. auszer wirr in dem raumverteilte klamotten und ein ueberfuellter aschenbecher, den er gerade zu sich heranzieht, scheint nichts in diesem raum ihm zu gehoeren.
er raucht. tief zieht er an der zigarette. die glut erhellt die region um seine haende. die falten werfen tiefe schatten in denen man armeen von toten vermutet. nur an den graten erscheint ein unwirklicher schimmer.
er versteht endlich, es ist geschafft.

kurz gesagt. wenn eine spuehlmaschienen verwoehnte wg ploetzlich auf ihr bestes stueck verzichten muss, der konsum an geschirr und besteck aber gleich bleibt und berge von dreck ergeben muss irgendwann jemand abwaschen. das dies zwei stunden dauern kann und grosze mengen an handcreme zur renaturierung der haende benoetigt hat vorher ja niemand ahnen koennen.

goettingen # 14.11.

goettingen -> fail!

reiselustig?

Falls irgendwer glaubt der Samstag in Goettingen koennte zu langweilig werden, es gibt auch noch andere Partys!